Hall of Fame

Die US-amerikanischen Sportarten legen einen besonderen Wert auf die Geschichte ihrer Sportarten und die Personen, die durch Leistungen und Rekorde entscheidend die Entwicklung geprägt haben.

Daher wurden in allen US-Sportarten eine sogenannte Hall of Fame (“Ruhmeshalle”) eingerichtet. Jedes Jahr beruft eine Kommission von unabhängigen Fachleuten neue Mitglieder. Die Mitgliedschaft in der Hall of Fame ist eine besondere Auszeichnung für jeden Spieler, Trainer oder Offiziellen. Anknüpfend an den Grundgedanken der Hall of Fame in den USA, hat der Deutsche Racquetball Verband e.V. (DRBV) eine eigene Hall of Fame ins Leben gerufen.

In diesen Kategorien können Leistungen honoriert werden

Sportlich

Durch außergewöhnliche sportliche und persönliche Leistungen auf nationalen und/oder internationalen Turnieren und Meisterschaften.

Ehrenamt

Durch außergewöhnlichen Einsatz von Zeit und Engagement, durch Übernahme von Ämtern im DRBV oder den angeschlossenen Verbänden, durch Turnierorganisation, durch die Durchführung von Ligen oder Übungsstunden oder andere Aktivitäten.

Unterstützung

Durch großzügige Unterstützung, sei es durch Geld, der Bereitstellung von Örtlichkeiten, durch andere Produkte, die die Entwicklung des Sports in Deutschland helfen.

Jörg Hanold

2021 - Barsbüttel

Jörg Hanold war ein Racquetballer der ersten Stunde und hat den nationalen Racquetballsport in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts dominiert. Insgesamt beachtliche siebenmal gewann er die DM im Herreneinzel.

  • Deutscher Meister 1983-1989
  • Deutscher Vizemeister 1982 und 1990
  • Deutscher Doppelmeister 1986
  • EM-Teilnehmer 1982, 1983, 1985, 1987, 1989
  • WM-Teilnehmer 1981, 1984, 1986, 1988, 1990

Hermann Bachmaier †

2014 - Bad Tölz

Hermann Bachmaier ist 2016 posthum (und als bislang letztes Mitglied) in die Hall of Fame aufgenommen worden. Hermann war ein Racquetballer durch und durch. In einer Vielzahl von Ämtern (DRBV Vizepräsident, bayerischer Landesvorsitzender, Tölzer Vereinsvorsitzender) hat er sich um den Sport verdient gemacht und ein besonderes Engagement und Leidenschaft für den Racquetballsport entwickelt. Einen großen Anteil hatte Hermann an den Bavarian Open seit 2009 und den bayerischen Landesmeisterschaften. Auch war er regelmäßiger Teilnehmer an europäischen Turnieren. Aus der Not heraus wurde Hermann sogar im Jahr 2001 für die Deutsche Nationalmannschaft nominiert und nahm am Mannschaftswettbewerb in Castlebar, Irland teil. Viel zu früh verstarb Hermann 2016 nach längerer Krankheit. Der DRBV bewahrt ihm ein ehrendes Andenken.

  • Vizepräsident des DRBV seit 1999
  • 1. Vorsitzender des Racquetball-Clubs Bad Tölz e.V. 2005-2015
  • 1. Vorsitzender des Racquetball Landesverbandes Bayern e.V. 2004-2015
  • Turnierorganisatior der Bavarian Open 2010-2014.
  • Deutscher Meister 50+ (2013)

Hans Rieger

2012 - Bad Tölz

Johann “Hans” Rieger hat sich um die Tölzer Courts verdient gemacht. Als die US-amerikanischen Streitkräfte die oberbayerische Kurstadt 1991 verließen, war es maßgeblich auch sein Verdienst, dass der örtliche Verein die drei wundervollen Courts mieten konnte. Rieger war von 1984-1999 Vorsitzender des Racquetball Clubs Bad Tölz. Sein Engagement um die Tölzer Courts und seine langjährigen ehrenamtliche Tätigkeit wurden im Jahr 2012 mit der Aufnahme in die Hall of Fame geehrt.

  • 1. Vorsitzender des Racquetball-Clubs Bad Tölz e.V. 1984-1999
  • Ehrenvorsitzender des Racquetball-Clubs Bad Tölz e.V.
  • Hat wesentlich zum Erhalt der Tölzer Courts nach dem Abzug der Amerikaner im Jahre 1991 beigetragen.

Uwe Krogmann †

2011 - Hamburg

Uwe Krogmann war Präsident des Deutschen Racquetball Verbandes von 1985 bis 1992. Es ist sein Verdienst, dass im Jahre 1988 die Weltmeisterschaften zum ersten Mal auf europäischen Boden, in seiner eigenen Anlage in Hamburg, stattfinden konnten. Ohne Krogmanns hohen finanziellen Einsatz wäre die Austragung des Turniers überhaupt nicht möglich gewesen. Organisation und Umsetzung des Events haben für weitere Weltmeisterschaften Maßstäbe gesetzt.

  • Präsident des DRBV 1985-1992
  • Organisator der Weltmeisterschaften 1988 in Hamburg
  • Betreiber und Eigentümer der Sportanlage in Hamburg-Jenfeld

Trevor Meyer

2010 - Hamburg

Seit 2010 ist Trevor Meyer Mitglied der Hall of Fame. Insgesamt 8 Siege bei den German Open, 6 Deutsche Meister-Titel, aber auch 4 Siege bei den French Open machen Trevor zu einem der erfolgreichsten deutschen Racquetballer überhaupt. Herausragend sind auch seine Erfolge mit seinem langjährigen Doppelpartner Joachim Loof: Insgesamt siebenmal gewannen sie den Doppeltitel bei Europameisterschaften. Nur ein Titel blieb Trevor verwehrt: Den Einzeltitel bei einer Europameisterschaft hat er nie gewonnen…

  • mehrfacher Deutscher Meister im Einzel und Doppel
  • mehrfacher der German Open im Einzel und Doppel
  • vierfacher French Open – Sieger
  • mehrfacher WM-Teilnehmer
  • mehrfacher EM-Teilnehmer
  • Vorsitzender des RBJ Hamburg e.V. (2001-2005)

Willi Wenzel

2009 - Bad Tölz

1982 gewann er das Herreneinzel der ersten Deutschen Meisterschaften und war auch in der Folge sehr erfolgreich. Außerhalb des Courts hat sich Willi als langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes und später auch noch als Vorsitzender des Tölzer Clubs um den Sport verdient gemacht. Den Abriss der Tölzer Courts, die der Lokalpolitik zum Opfer fielen, konnte auch er leider nicht aufhalten.

  • Erster Deutscher Meister im Racquetball
  • 1. Vorsitzender des Racquetball Landesverbandes Bayern e.V. (1984-1999)
  • 1. Vorsitzender des Racquetball Clubs Bad Tölz e.V. (1982-1984 und 2005-2011)
  • Teilnehmer der Weltmeisterschaften 1981, 1982, 1988
  • Turnierleiter mehrfacher Events in Bayern

Joachim Krenz

2005 - Hamburg

Joachim “Jochen” Krenz wurde 2005 mit der Aufname in unsere Hall of Fame geehrt. Als DRBV Generalskretär von 1988 – 1992 war Jochen mit an der erfolgreichen Durchführung der WM in Hamburg beteiligt. In turbolenten Jahren gelang es ihm in Versammlungen einen ruhigen Kopf zu bewahren. Zugleich bemühte er sich um eine gute Zusammenarbeit zwischen den Hamburger und den bayerischen Racquetballern.

  • Generalsekretär des Deutschen Racquetball Verbandes e.V. (1988-1992)
  • Im Organisationskomitee der WM 1988 in Hamburg
  • Ist auch heute noch dem Sport und der Jenfelder Anlage eng verbunden

Helga Bebensee †

2004 - Hamburg

Helga Bebensee ist Hall of Fame Mitglied seit 2004! Als Schatzmeisterin des DRBV von 1987-1992 und Vorsitzende des RBJ Hamburg e.V. von 1986-1993 war Helga in den “goldenen 80er” Jahren ein große Stütze des deutschen Racquetballsports. Auch begleitete sie das DRBV-Team zur Weltmeisterschaft 1994 nach Venezuela. Selbst hat Helga aber nie gespielt…

  • 1. Vorsitzende des Racquetball Jenfeld e.V. (1986-1993)
  • DRBV-Schriftführerin 1985-1987
  • DRBV-Schatzmeisterin 1987-1992
  • Im Organisationskomitee der WM 1988 in Hamburg
  • Ist auch heute noch dem Sport und der Jenfelder Anlage eng verbunden
 
 

Joachim Loof

2002 - Hamburg

Natürlich darf Joachim Loof in unserer Hall of Fame nicht fehlen. Bereits 2002 hat der Rekordeuropameister die Ehrung erhalten und danach noch weitere große Titel errungen. Insgesamt 14 EM-Titel im Einzel und Doppel und diverse Deutsche Meister-Titel gehören neben einer Vielzahl von europäischen Turniertiteln zu seinen Erfolgen.

  • mehrfacher WM-Teilnehmer
  • Dt. Meister Herren 1991-1993, 1995, 2000, 2001
  • Dt. Meister Doppel 1987-1990, 1992, 1995, 1997, 1998, 2000
  • Sieger German Open 1994, 1997, 1998
  • Siebenfacher Rekordeuropameister, Einzel 1991,1993,1997, 1999, 2001, 2003, 2005
  • Rekordeuropameister, Doppel 1989, 1993, 1997, 1999, 2001, 2019
  • 2. Vorsitzender des Racquetball Jenfeld e.V.

Thomas Knaack

2001 - Hamburg

Thomas hat sich in den 80er Jahren als Funktionär und Spitzensportler um den Sport verdient gemacht. So gewann er die Deutschen Meisterschaften im Doppel dreimal und erreichte weitere Male das Finale.

  • mehrfacher WM-Teilnehmer
  • Sekretär des DRBV 1986-1988
  • Sportwart und Teamchef des Nationalteams 1988-1992
  • Schatzmeister des DRBV 1995-1996
  • Deutscher Doppelmeister 1986, 1988, 1999
  • Mehrfacher Deutscher Vize-Doppelmeister

Jürgen Denk

2000 - München

Der gebürtige Oberbayer Jürgen Denk ist ein Racquetballer der ersten Stunde, Europameister, WM-Teilnehmer, DRBV-Vizepräsident, ERF-Präsident und Förderer.

  • mehrfacher WM-Teilnehmer
  • Vizepräsident des DRBV 1985-1996
  • Vizepräsident der IRF 1985-1997
  • Präsident der ERF 1985-1997
  • großer Förderer des deutschen Teams
  • Europameister der Senioren 1986